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		<title>Fritz-Dietlof von der Schulenburg - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Cm.hagemann um 06:23, 10. Feb. 2021</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Da preußischen Beamten von 1930 bis 1932 eine &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Mitgliedschft &lt;/del&gt;in der NSDAP nicht erlaubt war, leitete der Landrat ein Entlassungsverfahren gegen Schulenburg ein. Durch die Versetzung nach Ostpreußen (1. März 1932) verlief das &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;jedoch &lt;/del&gt;Verfahren im Sande. Von der Schulenburg vertrat in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Da preußischen Beamten von 1930 bis 1932 eine &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Mitgliedschaft &lt;/ins&gt;in der NSDAP nicht erlaubt war, leitete der Landrat ein Entlassungsverfahren gegen Schulenburg ein. Durch die Versetzung nach Ostpreußen (1. März 1932) verlief das Verfahren &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;jedoch &lt;/ins&gt;im Sande. Von der Schulenburg vertrat in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann um 16:59, 27. Apr. 2019</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;1942 gewannen von der Schulenburg, wie auch andere Widerstandskämpfer, den Eindruck, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei und auch eine Reform des NS-Staates von innen&amp;nbsp; immer unwahrscheinlicher würde. Fritz-Dietlof von der Schulenburg hatte bis dahin &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;die &lt;/del&gt;geglaubt, dass man nach einem gewonnenen Krieg, insbesondere durch den Einfluss der aristokratischen und bürgerlichen Eliten, der NS-Willkür ein Ende setzen könnte. Von der Schulenburg war aufgrund seiner zahlreichen Kontakte ein wichtiger Verbindungsmann des Widerstands. Man zählte ihn zur sogenannten Yorkschen Grafenrunde um Peter Graf Yorck von Wartenburg, er nahm aber auch an Treffen des Kreisauer Kreises teil. Auch zu den sogenannten „Honoratioren“ um Carl Goerdeler unterhielt von der Schulenburg Kontakte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;1942 gewannen von der Schulenburg, wie auch andere Widerstandskämpfer, den Eindruck, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei und auch eine Reform des NS-Staates von innen&amp;nbsp; immer unwahrscheinlicher würde. Fritz-Dietlof von der Schulenburg hatte bis dahin geglaubt, dass man nach einem gewonnenen Krieg, insbesondere durch den Einfluss der aristokratischen und bürgerlichen Eliten, der NS-Willkür ein Ende setzen könnte. Von der Schulenburg war aufgrund seiner zahlreichen Kontakte ein wichtiger Verbindungsmann des Widerstands. Man zählte ihn zur sogenannten Yorkschen Grafenrunde um Peter Graf Yorck von Wartenburg, er nahm aber auch an Treffen des Kreisauer Kreises teil. Auch zu den sogenannten „Honoratioren“ um Carl Goerdeler unterhielt von der Schulenburg Kontakte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann um 04:51, 25. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Im&amp;nbsp; [ersten Welt-] Kriege war die Tragik, dass zwar die Grundkräfte im Heer zur äußersten Vollendung und Entfaltung gelangten, jedoch im Staate gebrochen waren. Das Heer führte den größten Kampf der Geschichte, kühn und schöpferisch allen - auch den verzweifeltesten Lagen - gegenüber. Die schöpferisch-politische Kraft der Staatsführung reichte jedoch nicht aus, um dem deutschen Volke klare Ziele zu geben und den Krieg in seiner ganzen Dauer auch zu einer Sache des Arbeiters zu machen. Da der Staatsverfassung die Kraft zu einer politisch klaren Führung fehlte, die alle Kräfte des Volkes einheitlich zusammengefasst hätte, glitten die Zügel in die Hand der Mehrheitsparteien und zuletzt des Marxismus, die im tiefsten Grunde unschöpferisch und destruktiv waren. Die Niederlage und [die] Revolution von 1918 waren die Folge. Hier zeigte sich am krassesten, dass es weder gelungen war, im Beamtentum, noch weniger aber in den Parlamenten, eine wirklich staatsführende Schicht heranzuzüchten. Die verwaltungsmäßigen Leistungen des Beamtentums jedoch brauchen deswegen nicht verkleinert zu werden. Der Staat hat im Kriege sachlich und organisatorisch Großes geleistet - im Ganzen sind immerhin die Ernährung und Rohstoffversorgung vier Jahre lang gemeistert worden. Der Führer hat dem Beamtentum des alten Reiches in seinem Buche »Mein Kampf« das schönste Denkmal gesetzt. Er spricht vom »unvergleichlichen Beamtenkörper des alten Reiches. Deutschland war das bestorganisierte Land der Welt. … Ebenso war das Beamtentum als Stand, als Lebensgemeinschaft eine lebendige Gemeinschaft von sauberen und hochstehenden Menschen.|(Das preußische Erbe und der nationalsozialistische Staat, Vortrag von Fritz-Dietlof von der Schulenburg, März 1938, abgedruckt in&amp;nbsp; „Ein konservativer Rebell“, Seite 199, Ulrich Heinemann, Siedler Verlag, 1990}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Im&amp;nbsp; [ersten Welt-] Kriege war die Tragik, dass zwar die Grundkräfte im Heer zur äußersten Vollendung und Entfaltung gelangten, jedoch im Staate gebrochen waren. Das Heer führte den größten Kampf der Geschichte, kühn und schöpferisch allen - auch den verzweifeltesten Lagen - gegenüber. Die schöpferisch-politische Kraft der Staatsführung reichte jedoch nicht aus, um dem deutschen Volke klare Ziele zu geben und den Krieg in seiner ganzen Dauer auch zu einer Sache des Arbeiters zu machen. Da der Staatsverfassung die Kraft zu einer politisch klaren Führung fehlte, die alle Kräfte des Volkes einheitlich zusammengefasst hätte, glitten die Zügel in die Hand der Mehrheitsparteien und zuletzt des Marxismus, die im tiefsten Grunde unschöpferisch und destruktiv waren. Die Niederlage und [die] Revolution von 1918 waren die Folge. Hier zeigte sich am krassesten, dass es weder gelungen war, im Beamtentum, noch weniger aber in den Parlamenten, eine wirklich staatsführende Schicht heranzuzüchten. Die verwaltungsmäßigen Leistungen des Beamtentums jedoch brauchen deswegen nicht verkleinert zu werden. Der Staat hat im Kriege sachlich und organisatorisch Großes geleistet - im Ganzen sind immerhin die Ernährung und Rohstoffversorgung vier Jahre lang gemeistert worden. Der Führer hat dem Beamtentum des alten Reiches in seinem Buche »Mein Kampf« das schönste Denkmal gesetzt. Er spricht vom »unvergleichlichen Beamtenkörper des alten Reiches. Deutschland war das bestorganisierte Land der Welt. … Ebenso war das Beamtentum als Stand, als Lebensgemeinschaft eine lebendige Gemeinschaft von sauberen und hochstehenden Menschen.|(Das preußische Erbe und der nationalsozialistische Staat, Vortrag von Fritz-Dietlof von der Schulenburg, März 1938, abgedruckt in&amp;nbsp; „Ein konservativer Rebell“, Seite 199, Ulrich Heinemann, Siedler Verlag, 1990}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dass nach der Machtübernahme Hitlers, das sogenannte „Bonzentum“ in der Partei und in den staatlichen Organisationen, immer mehr Einfluss gewann, betrachtete von der Schulenburg skeptisch. Als „Bonzen“ &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;sah &lt;/del&gt;er vor allem Parteimitglieder, die ohne entsprechende Qualifikation zu Führungspositionen gekommen waren, ihren Aufgaben nicht gewachsen, sich aber korrupt und machtbesessen zeigten, statt der „reinen Idee“ zu folgen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|Im Sturmangriff fühle er sich ganz erfüllt von Gott. Gott war der einzige Gedanke, der mich ganz in Besitz nahm [...], wie im Traum nur gewahrte ich den Gegner, das giftige Surren der Kugeln, das Krachen derr Granaten, gab meine Befehle, sah Kameraden fallen. All das ließ mich unbewegt. Ich war voll von Gott.|Ulrich Heinemann, ''Ein konservativer Rebell'', Seite 69, Siedler Verlag, 1990}}&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dass nach der Machtübernahme Hitlers, das sogenannte „Bonzentum“ in der Partei und in den staatlichen Organisationen, immer mehr Einfluss gewann, betrachtete von der Schulenburg &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;von Anfang an &lt;/ins&gt;skeptisch. Als „Bonzen“ &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;betrachtete &lt;/ins&gt;er vor allem Parteimitglieder, die ohne entsprechende Qualifikation zu Führungspositionen gekommen waren, ihren Aufgaben nicht gewachsen, sich aber korrupt und machtbesessen zeigten, statt der „reinen Idee“ zu folgen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann um 06:34, 24. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dagegen ist die Frage nach dem Geschick des größten Teiles der Arbeiterschaft von ausschlaggebender Bedeutung für den Bestand des Ganzen.|Fritz-Dietlof von der Schulenburg, 1943, Denkschriftfragment, abgedruckt in&amp;nbsp; „Ein konservativer Rebell“, Seite 227, Ulrich Heinemann, Siedler Verlag, 1990}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dagegen ist die Frage nach dem Geschick des größten Teiles der Arbeiterschaft von ausschlaggebender Bedeutung für den Bestand des Ganzen.|Fritz-Dietlof von der Schulenburg, 1943, Denkschriftfragment, abgedruckt in&amp;nbsp; „Ein konservativer Rebell“, Seite 227, Ulrich Heinemann, Siedler Verlag, 1990}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<id>http://bergbau-dorsten-wiki.de/index.php?title=Fritz-Dietlof_von_der_Schulenburg&amp;diff=82024&amp;oldid=prev</id>
		<title>Cm.hagemann um 10:05, 5. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Gleichwohl &lt;/del&gt;vertrat &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;er &lt;/del&gt;in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Da preußischen Beamten von 1930 bis 1932 eine Mitgliedschft in der NSDAP nicht erlaubt war, leitete der Landrat ein Entlassungsverfahren gegen Schulenburg ein. Durch die Versetzung nach Ostpreußen (1. März 1932) verlief das jedoch Verfahren im Sande. Von der Schulenburg &lt;/ins&gt;vertrat in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als sozialistischen Grafen (''Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.'')&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als sozialistischen Grafen (''Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.'')&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann um 09:29, 5. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz-Dietlof von der Schulenburg.jpg|&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;miniatur&lt;/del&gt;|Fritz-Dietlof von der Schulenburg]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz-Dietlof von der Schulenburg.jpg|&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;rechts|300px|thumb|Fritz-Dietlof von der Schulenburg]]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Datei:Fritz_Dietlof_vor_Dorstener_Ehrenmal.jpg|rechts|400px|thumb&lt;/ins&gt;|Fritz-Dietlof von der Schulenburg&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, untere Reihe, 2. v.r., vor dem Dorstener Ehrenmal, 1930er Jahre&lt;/ins&gt;]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Gleichwohl vertrat er in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof von der Schulenburg gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Gleichwohl vertrat er in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann:&amp;#32;/* Widerstand und Umsturzpläne */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Widerstand und Umsturzpläne&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;1942 gewannen von der Schulenburg, wie auch andere Widerstandskämpfer, den Eindruck, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei und auch eine Reform des NS-Staates von innen&amp;nbsp; immer unwahrscheinlicher würde. Fritz-Dietlof von der Schulenburg hatte bis dahin die geglaubt, dass man nach einem gewonnenen Krieg, insbesondere durch den Einfluss der aristokratischen und bürgerlichen Eliten, der NS-Willkür ein Ende setzen könnte. Von der Schulenburg war aufgrund seiner zahlreichen Kontakte ein wichtiger Verbindungsmann des Widerstands. Man zählte ihn &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;zum &lt;/del&gt;sogenannten &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Grafenkreis &lt;/del&gt;um Peter Graf Yorck von Wartenburg, er nahm aber auch an Treffen des Kreisauer Kreises teil. Auch zu den sogenannten „Honoratioren“ um Carl Goerdeler unterhielt von der Schulenburg Kontakte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;1942 gewannen von der Schulenburg, wie auch andere Widerstandskämpfer, den Eindruck, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei und auch eine Reform des NS-Staates von innen&amp;nbsp; immer unwahrscheinlicher würde. Fritz-Dietlof von der Schulenburg hatte bis dahin die geglaubt, dass man nach einem gewonnenen Krieg, insbesondere durch den Einfluss der aristokratischen und bürgerlichen Eliten, der NS-Willkür ein Ende setzen könnte. Von der Schulenburg war aufgrund seiner zahlreichen Kontakte ein wichtiger Verbindungsmann des Widerstands. Man zählte ihn &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;zur &lt;/ins&gt;sogenannten &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Yorkschen Grafenrunde &lt;/ins&gt;um Peter Graf Yorck von Wartenburg, er nahm aber auch an Treffen des Kreisauer Kreises teil. Auch zu den sogenannten „Honoratioren“ um Carl Goerdeler unterhielt von der Schulenburg Kontakte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Cm.hagemann</name></author>	</entry>

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		<title>Cm.hagemann:&amp;#32;/* Widerstand und Umsturzpläne */</title>
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		<title>Cm.hagemann um 16:53, 3. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;{{Zitat|&lt;/del&gt;sozialistischen Grafen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|&lt;/del&gt;Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;}}&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als sozialistischen Grafen &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(''&lt;/ins&gt;Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'')&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Cm.hagemann um 16:52, 3. Jan. 2016</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Tisa von der Schulenburgs Bruder &lt;/del&gt;Fritz-Dietlof gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Gleichwohl vertrat er in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Fritz-Dietlof &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;von der Schulenburg &lt;/ins&gt;gehörte zum engsten Kreis der Widerstandskämpfer, die das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 planten. Er wurde Am 10. August 1944 in Berlin-Plötzensee gehenkt. Fritz-Dietlof von der Schulenburg studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Marburg. Freunde schilderten ihn als jemand, der gleichzeitig wild und in sich gekehrt, realistisch und romantisch, wortkarg und mitteilsam, ernsthaft und spöttisch, auch mal aggressiv sein konnte. Einmal als richtig erkannten Prinzipien blieb er konsequent treu. Von Oktober 1928 bis September 1932 war Schulenburg als Assessor beim Kreis Recklinghausen tätig und trat in dieser Zeit in die NSDAP ein. Gleichwohl vertrat er in vielen Punkten von der Parteilinie abweichende Vorstellungen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;-&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #ffa; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als {{Zitat|sozialistischen Grafen| Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.}} Allerdings hatte Schulenburg auch klar Stellung gegen jede [http://de.wikipedia.org/wiki/Bolschewismus bolschewistische] Strömung bezogen.|WIKIPEDIA, 20130103}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #cfc; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Zitat|Von der Schulenburg verstand sich als Teil einer nationalen [http://de.wikipedia.org/wiki/Elite Elite], die sich in erster Linie durch die staatstragenden Säulen Militär und Berufsbeamtentum definierte. Bürger außerhalb dieser Strukturen waren für ihn bestenfalls „Zivilisten“ oder einfach nur der [http://de.wikipedia.org/wiki/Mob(Personen) Mob]. Allerdings verstand sich diese Elite als sehr patriarchales System, in dem Beamte und Militärs gleichzeitig auch die Aufgabe hatten, zum Wohle des Volkes zu agieren. Auf Grund dessen beschäftigte sich von der Schulenburg mit Themen wie der Agrarverschuldung und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform Bodenreform]. Seine Vorstellungen vom Bauernstand und von sozialer Gerechtigkeit brachten ihm bald den Titel „Roter Graf“ bei seinen Kollegen ein. [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Bernd Gisevius Bernd Gisevius]], Mitverschwörer des 20. Juli 1944, bezeichnet ihn als {{Zitat|sozialistischen Grafen|Bernd Gisevius: Bis zum bittern Ende. II. Band. Zürich: Fretz &amp;amp; Wasmuth 1946, S. 381.}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von der Schulenburg war beeindruckt von den politischen Ansichten des NS-Politikers Gregor Strassers. Strasser stand für den antikapitalistischen, sozialrevolutionären Kurs in der NSDAP, mit dem die Arbeiterschaft für die Partei gewonnen werden sollte. Er forderte die Verstaatlichung von Industrie und Banken und trat für ein bedingtes Streikrecht der Gewerkschaften ein. Nach dem Tod von Strasser im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches im Juni 1934, kamen bei Fritz-Dietlof von der Schulenburg erste Zweifel an der nationalsozialistischen Idee auf. Sehr weit wichen Schulenburgs sozialpolitische Vorstellungen allerdings nicht von jenen der Partei ab: &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background: #eee; color:black; font-size: smaller;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von der Schulenburg war beeindruckt von den politischen Ansichten des NS-Politikers Gregor Strassers. Strasser stand für den antikapitalistischen, sozialrevolutionären Kurs in der NSDAP, mit dem die Arbeiterschaft für die Partei gewonnen werden sollte. Er forderte die Verstaatlichung von Industrie und Banken und trat für ein bedingtes Streikrecht der Gewerkschaften ein. Nach dem Tod von Strasser im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches im Juni 1934, kamen bei Fritz-Dietlof von der Schulenburg erste Zweifel an der nationalsozialistischen Idee auf. Sehr weit wichen Schulenburgs sozialpolitische Vorstellungen allerdings nicht von jenen der Partei ab: &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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